Anfang des 20. Jahrhunderts wird der Dreispitz, seit 1840 im Besitz von Christoph Merian und später der CMS, zum Standort von Materiallager, Logistik, Zollfreilager, Gewerbe und Industrie – mit Anschluss an das Schienennetz der SBB und einer eigenen Bahn.
1901: Der Ursprung des heutigen Dreispitz
Anfang des 20. Jahrhunderts wird der Dreispitz, seit 1840 im Besitz von Christoph Merian und später der CMS, zum Standort von Materiallager, Logistik, Zollfreilager, Gewerbe und Industrie – mit Anschluss an das Schienennetz der SBB und einer eigenen Bahn.
Seit Ende des 20. Jahrhunderts verändert sich der Dreispitz zunehmend: Industrie, Gewerbe und die Logistik verlassen das Gebiet. Detailhandel, Dienstleistungsbetriebe, Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote rücken nach. Auch Wohnraum entsteht.
Ab 1990: Der Strukturwandel setzt ein
Seit Ende des 20. Jahrhunderts verändert sich der Dreispitz zunehmend: Industrie, Gewerbe und die Logistik verlassen das Gebiet. Detailhandel, Dienstleistungsbetriebe, Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote rücken nach. Auch Wohnraum entsteht.
Die CMS, die Kantone Basel-Stadt und Baselland sowie die Gemeinde Münchenstein beauftragen Herzog & de Meuron, Entwicklungsszenarien für den Dreispitz auszuarbeiten. Die Devise lautet: öffnen, entdecken, vereinen, transformieren.
2002: Erste planerische Grundlagen
Die CMS, die Kantone Basel-Stadt und Baselland sowie die Gemeinde Münchenstein beauftragen Herzog & de Meuron, Entwicklungsszenarien für den Dreispitz auszuarbeiten. Die Devise lautet: öffnen, entdecken, vereinen, transformieren.
Auf Basis der «Vision Dreispitz » wird an einer bikantonalen Nutzungsplanung gearbeitet. In dieser Zeit wird das Freilagerquartier realisiert. 2014 erkennt die CMS, dass das Vorhaben aufgrund seiner Komplexität weder wirtschaftlich tragbar, noch juristisch und politisch umsetzbar ist. Sie kündigt den städtebaulichen Rahmenvertrag.
2004 bis 2014: Bikantonale Nutzungsplanung
Auf Basis der «Vision Dreispitz » wird an einer bikantonalen Nutzungsplanung gearbeitet. In dieser Zeit wird das Freilagerquartier realisiert. 2014 erkennt die CMS, dass das Vorhaben aufgrund seiner Komplexität weder wirtschaftlich tragbar, noch juristisch und politisch umsetzbar ist. Sie kündigt den städtebaulichen Rahmenvertrag.
Unter Einbezug der Baurechtsnehmer und weiterer Partner unternimmt die CMS einen neuen Anlauf. Sie definiert neue Entwicklungsziele.
2015: Neuer Anlauf mit Entwicklungszielen
Unter Einbezug der Baurechtsnehmer und weiterer Partner unternimmt die CMS einen neuen Anlauf. Sie definiert neue Entwicklungsziele.
Die Holzhandelsfirma Thüring wechselt in einen effizienter nutzbaren Neubau im Wirtschaftspark Dreispitz. Dadurch entsteht im Dreieck Leimgrube Platz für die Hochschule für Wirtschaft der FHNW.
2018: Hochschule für Wirtschaft FHNW
Die Holzhandelsfirma Thüring wechselt in einen effizienter nutzbaren Neubau im Wirtschaftspark Dreispitz. Dadurch entsteht im Dreieck Leimgrube Platz für die Hochschule für Wirtschaft der FHNW.
Die CMS, die Genossenschaft Migros Basel und der Kanton Basel-Stadt lancieren einen städtebaulichen Wettbewerb. Im Dezember 2017 wird das Siegerprojekt von Herzog & de Meuron der Öffentlichkeit vorgestellt. Seither konnten viele offene Fragen geklärt und das Projekt in zahlreichen Aspekten konkretisiert werden. 2020 wird das Richtprojekt präsentiert.
2017 / 2020: Dreispitz-Nord, ein neues vielfältiges Stadtquartier
Die CMS, die Genossenschaft Migros Basel und der Kanton Basel-Stadt lancieren einen städtebaulichen Wettbewerb. Im Dezember 2017 wird das Siegerprojekt von Herzog & de Meuron der Öffentlichkeit vorgestellt. Seither konnten viele offene Fragen geklärt und das Projekt in zahlreichen Aspekten konkretisiert werden. 2020 wird das Richtprojekt präsentiert.
Der neue Stadtteil wird vielseitig: Geplant sind zwei grosszügige Parkanlagen und 800 Wohnungen. Die sieben Stadthäuser sind für Genossenschaften vorgesehen. Es entstehen Büro und Gewerberäumlichkeiten, ein Quartier- und ein Jugendtreff sowie Cafés, Restaurants und kleine Läden. Auf das Dach des MParc kommt eine Sekundarschule.
2020: Dreispitz Nord, Richtprojekt
Der neue Stadtteil wird vielseitig: Geplant sind zwei grosszügige Parkanlagen und 800 Wohnungen. Die sieben Stadthäuser sind für Genossenschaften vorgesehen. Es entstehen Büro und Gewerberäumlichkeiten, ein Quartier- und ein Jugendtreff sowie Cafés, Restaurants und kleine Läden. Auf das Dach des MParc kommt eine Sekundarschule.
2021 lancieren Grundeigentümerin (CMS) und Investorin (SPSI) einen Studienwettbewerb. Fünf prominente Architekturbüros aus dem In- und Ausland nehmen teil. Erste Resultate werden 2022 präsentiert. Ziel ist ein Uniquartier mit Bildung, Wohnen und Quartiernutzungen.
2021: Uniquartier Dreispitz
2021 lancieren Grundeigentümerin (CMS) und Investorin (SPSI) einen Studienwettbewerb. Fünf prominente Architekturbüros aus dem In- und Ausland nehmen teil. Erste Resultate werden 2022 präsentiert. Ziel ist ein Uniquartier mit Bildung, Wohnen und Quartiernutzungen.
Der Dreispitz wird zum Bildungscluster
2021: Der Dreispitz wird zum Bildungscluster
Der Dreispitz wird zum Bildungscluster